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DIE NOTFALLDOSE - IHR RETTER IN DER NOT

Notfalldose kann Leben retten
Im AGIL-Seniorenbüro Drolshagen erhältlich

Wenn man etwas dringend sucht – findet man es nicht. Wieso soll das bei Notfallausweisen oder Notfallpässen anders sein? Nur drängt bei Notfällen meist die Zeit und Patienten oder Rettungskräfte können nicht stundenlang nach den Notfall-Dokumenten suchen. Hier hilft die Notfalldose.  

Es gibt viele Gründe, warum Erstretter in die Wohnung von Menschen gerufen werden. Sind diese dann alleine und nicht mehr ansprechbar, fehlen Rettern häufig wichtige Informationen über die gesundheitliche Vorgeschichte, Medikamenteneinnahmen, Kontaktpersonen und mehr. Hier ist das Prinzip der Notfalldose denkbar einfach und doch genial: Patienten stecken all ihre Notfalldokumente in diese Notfalldose – und lagern diese im Kühlschrank und zwar in der Tür. Darin ist ein Infoblatt, auf dem Angaben zur Person,  Hausarzt, (Vor-) Erkrankungen, Medikamenten  und Kontaktpersonen eingetragen werden können. Beim Ausfüllen sind Hausarzt und ggf. Pflegedienste oder Frau Glasbrenner vom AGIL- Seniorenbüro Drolshagen gerne behilflich.

Ein entsprechender Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank informiert die Rettungskräfte, wo die Notfalldaten des Patienten zu finden sind. Wichtig ist, dass die relevanten Daten immer aktualisiert werden. Die Informationen in der Notfalldose sind auch eine große Hilfe für Angehörige, Freunde und Bekannte. Auch sie sind in einer Notfallsituation unter Stress und reagieren mitunter ganz unterschiedlich.

Frau Simone Glasbrenner vom AGIL-Seniorenbüro Drolshagen mit der Notfalldose
Foto: Stadt Drolshagen

Rettung aus der Dose – Notfalldose ab sofort erhältlich

Damit im Notfall für die Retter alle wichtigen Informationen schnell zur Hand sind, gibt es die Notfalldose als ein neues Angebot des AGIL Seniorenbüros in Zusammenarbeit mit dem VDK Olpe und Drolshagen. Die Dose ist ab sofort für einen Unkostenbeitrag von € 2,00 im AGIL-Seniorenbüro oder Bürgerbüro Drolshagen erhältlich.

Die Idee für die Rettung aus der Dose („Message in a Bottle“) kommt übrigens aus Irland und Großbritannien und läuft dort sehr erfolgreich. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Simone Glasbrenner im AGIL-Seniorenbüro, Gerberstr. 37 in 57489 Drolshagen, telefonische Auskunft unter 02761 836944.

Vorteile der Notfalldose
Keine Elektronik die streikt
Keine Batterien oder Akkus
Änderungen werden mit dem Kugelschreiber eintragen

Simone Glasbrenner
AGIL-Seniorenbüro Drolshagen
Gerberstr. 37
57489 Drolshagen
Tel. 02761 836944

Öffnungszeiten:
Di Mi Do 09.00 -12.00 Uhr

Stefanie und Alexander Schürholz, Einrichtungsleitung Markus Peuker, Detlef Nießen Altenwerk Drolshagen (von links) Foto: J. Tebbe

Altenwerk Drolshagen und Firma BRSD spenden Schutzmasken an Senioren

Das Altenwerk Drolshagen hat Anfang Mai 100 Mundschutzmasken an die Bewohner von Gerhardushaus und Theresienhof gespendet.

Die Organisatoren des Altenwerks Drolshagen veranstalten seit vielen Jahren das traditionelle Jahresprogramm für die Drolshagener Bürger*innen, dessen fester Bestandteil unter anderem die jährliche Seniorenfahrt ist. Da der diesjährige Ausflug aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, entschloss sich das Team des Altenwerks um Detlef Nießen Anfang Mai mit einem Teil des Budgets der geplanten Seniorenfahrt 100 waschbare Mundschutze anfertigen zu lassen.

Das Ehepaar Stefanie und Alexander Schürholz von der Firma BRSD (Brandschutz-Rescue-Service Drolshagen) produzierte kurzfristig diese Masken und stellte spontan noch weitere 50 Masken als Spende zur Verfügung. Zusammen mit dem Altenwerk Drolshagen spendeten sie diese an die Bewohner*innen des Seniorenzentrums St. Gerhardus sowie die Mieter*innen des St. Theresien-Hofes. Einrichtungsleitung Markus Peuker bedankte sich herzlich für die Spende, die bei den Senior*innen großen Anklang fand. „Da uns die Mundschutzpflicht sicherlich in den kommenden Jahren noch begleiten wird, freuen sich die Bewohner*innen besonders über so schöne selbst genähte Masken.“

Weiterhin spendete das Altenwerk Drolshagen 60 waschbare Schutzmasken. Diese wurden durch die Bäckerei Maiworm Eichen bei ihren Verkaufsfahrten auf den Dörfern an Seniorinnen und Senioren verteilt, die noch keine Schutzmasken besaßen.